Funktionsdiagnostik

Kiefergelenk-Behandlung, CMD, Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), Knacken im Kiefer,Kiefergelenkbeschwerden, Kopfweh, Kopfschmerz, Tinnitus, Rückenbeschwerden

 

Wenn der Kiefer schmerzt

Viele Menschen leiden unter chronischen Schmerzen wie Kopfschmerzen, Rückenleiden, Nackenverspannungen, Ohrgeräuschen (Tinnitus), oder Gesichtsschmerzen. Behandelt oder mit Schmerzmitteln unterdrückt, werden oft nur die Symptome. Dabei können hinter solchen Beschwerden auch Kiefergelenkprobleme stecken. Wenn beispielsweise das Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer nicht stimmt, hat dies Einfluss auf das hochsensible Kausystem. Das Resultat sind Verspannungen der Kiefermuskulatur, die wiederum in enger Verbindung zur Muskulatur der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule und des Beckens steht. So übertragen sich Beschwerden bis in andere Körperteile und führen zu chronischen Schmerzen.

Dr. Lena Schwabe verfügt über mehrjährige klinische Erfahrung als Hauptverantwortliche der Kiefergelenksprechstunde in der Medizinischen Hochschule Hannover.

Funktionsdiagnostik bei CMD

Vor allen größeren Eingriffen wie z.B. der Anpassung von Zahnersatz oder kieferorthopädischen Maßnahmen wird eine Funktionsdiagnostik durchgeführt. Doch auch bei Symptomen wie oben beschrieben ist sie sinnvoll, denn oft kann so die zugrunde liegende Ursache der Beschwerden wie z.B. eine CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) nachgewiesen werden. Bei einer solchen Erkrankung des Kiefergelenks beschreiben Patienten folgende Symptome:

  • Es entsteht Druckgefühl im Kiefergelenk

  • Zähneknirschen/ oder -pressen

  • Knacken oder Knirschen im Kiefergelenk beim Öffnen des Mundes

  • Der Biss fühlt sich nicht mehr stimmig an

  • Schmerzen im Ohrbereich/ an der Wange

  • Schmerzhaftes kalt/ heiß Empfinden

  • Nackenverspannungen/ Kopfschmerzen/ Migräne/Spannungskopfschmerz

  • Wirbelsäulenbeschwerden, Beckenschiefstand oder Beinlängendifferenz

  • Schwindel, Ohrgeräusche oder Tinnitus

Durch eine zahnärztliche Untersuchung mit einer diagnostischen Bildgebung und Belastungstest kann ermittelt werden, welche Strukturen des Kauorgans geschädigt sind. Es werden Kiefermodelle angefertigt und mit ihnen der Kauablauf simuliert. So kommt man Schritt für Schritt den Ursachen auf die Spur. Oft stellen sich störende Zahnfüllungen, Zahnfehlstellungen, Zahnlücken oder schlecht sitzender Zahnersatz als Auslöser heraus. Auch Stress, Fehlhaltungen des Kopfes (Bauchschläfer) sowie eine schlechte Sitzhaltung können die Beschwerden verursachen.

CMD Therapie durch Aufbiss-Schienen

Als erste Therapie-Maßnahme haben sich passgenau angefertigte Schienen aus Kunststoff bewährt. Sie verbessern das Zusammenspiel zwischen Ober- und Unterkiefer. Oft sind zusätzlich fachübergreifende Behandlungen sinnvoll. Vor allem, wenn Auswirkungen auf die Körperhaltung vorliegen, sollte interdisziplinär behandelt werden. Dabei arbeiten wir z.B. mit Orthopäden, Logopäden, Zahntechnikern, HNO-Ärzten, Osteopathen oder Physiotherapeuten zusammen. Ziel ist dabei immer die Wiederherstellung der korrekten Kieferfunktion.

 

 


 
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